Archiv für die Kategorie „Bauernherbst“
Vielfältiger Bauernherbst in Filzmoos
Erstmals fand bei wunderschönem Wetter und fast hochsommerlichen Temperaturen der Bauernherbst-Ritt zur Kleinbergalm statt. Die Reitergruppen trafen sich entweder beim Hammerhof oder beim Neubergerhof und ritten über den Marcheggsattel zur Kleinbergalm. Wir freuen uns sehr, dass gleich beim ersten Bauernherbst-Ritt rund 40 Reiter mit ihren Pferden der Einladung folgten. Reiter aus Großarl, Wagrain, Flachau/Reitdorf, Eben im Pongau und natürlich aus Filzmoos waren dabei.
Vor der Kleinbergalm konnte man die verschiedensten Pferderassen vom Minipony angefangen bis hin zu Haflinger, Friesen und Noriker bewundern. Die kleinsten Besucher durften auf einer “Minikutsche”, gezogen von einem ”Minipony”, eine kleine Runde drehen - das war ein Spaß, die Kinder waren fast nicht mehr von der Kutsche zu bekommen. Weiters durften sich die Kinder auch auf die großen Pferde setzen und die Gegend einmal vom “hohen Ross” aus betrachten.
Zünftig spielten die “Familienmusik Fritzenwallner” und “Stefan vom Kirchgasshof” auf. Versorgt wurden die Reiter und Besucher mit einem guten Fiaker-Gulasch, Hüttenbrot, Bauernkrapfen und Pofesen. Ein rundherum gelunges Bauernherbstfest - ich gratuliere Familie Vierthaler von der Kleinbergalm, Hias Ebner - Hammerhof, Michael Rettenwender - Hallmooshof und Sepp Reiter - Neubergerhof zu der gelungenen Veranstaltung. Ein herzliches Dankeschön an Birgit und Stefan Kirchgasser vom Zwieslerhof, die die netten Bauernherbst-Ritt-Tafeln gestalteten.
Nächstes Jahr findet dieses Fest wiederum am ersten Sonntag im Oktober statt.
Dass der Bauernherbst in Filzmoos vielfältig ist, stellte das Bauernherbstfest mit Schafischö auf der Oberhofalm unter Beweis. Anni vom Nestlerhof schor die Schafe vom Großberg Hans nach traditioneller Art und Weise mit einer alten, speziellen Eisen-Schere. Resi vom Schloßbichl versponn die Wolle auf ihrem Spinnrad. Das Spinnen von Wolle ist eine Kunst, die nicht mehr sehr viele Frauen beherrschen. Der Thresi vom Hallmooshof konnte man beim Stricken von “Model-Stutzen” über die Schulter schauen. Stutzen mit wunderschönen Zöpfen und Mustern (Modeln genannt) macht Thresi aus der Schafwolle. Der Werdegang der Wolle - vom Schaf bis zum Wollstutzen - wurde bei diesem Bauernherbstfest vorgeführt.
Sauschneid Sepp, ein wahrer Holzkünstler, zeigte den Zuschauern wie er mit seiner Motorsäge aus Holzstämmen Bäume und diverse andere Sachen herausschneidet. Wunderschöne Zirbenbäume in den verschiedensten Größen entstanden. Unter anderem hatte er auch die längste Holzkette der Welt im Gepäck. Diese Holzkette ist 24 m lang und wurde von ihm aus einem einzigen Stamm herausgeschnitten - wir gratulieren zu diesem einzigartigen Weltrekord.
Einige Eindrücke vom ersten Bauernherbst-Ausritt erhalten Sie auf den nachfolgenden Fotos.
Eine besondere Ehre für die Trachtenmusikkapelle Filzmoos
Die Trachtenmusikkapelle Filzmoos hatte am “Rupertitag”, Samstag, 24.09.2011 die besondere Ehre, den Festgottesdienst zu Ehren der Diözesanpatrone “Rupert und Virgil” musikalisch zu umrahmen. Angefangen haben die Festivitäten mit einer Station in der Stiftskirche St. Peter, anschließend zog die Prozession mit den vielen Geistlichen und dem “Weihbischof von Salzburg” Dr. Andreas Laun in den Salzburger Dom ein.
Die Trachtenmusikkapelle umrahmte den feierlichen Gottesdienst, zelebriert von “Weihbischof Laun” mit wunderschönen Stücken aus der Europamesse. Besondere Highlights waren die Stücke “Abide with me” und “You raise me up”, welche die Trachtenmusikkapelle Filzmoos zur Kommunion und am Ende des Gottesdienstes spielte. Durch die hervorragende Akustik des Salzburger Domes wirkten diese Stücke einfach bombastisch.
Viele Filzmooser begleiteten die Trachtenmusikkapelle und wohnten dem feierlichen Gottesdienst bei, und wir alle waren sehr stolz auf unsere hervorragende Trachtenmusikkapelle. Besonders schön fand ich es, dass auch unser Herr Pfarrer Mag. Rupert Toferer und der gebürtige Filzmooser Heribert Jäger, der zur Zeit Pfarrer in Radstadt ist, unter den vielen Geistlichen waren. Für Herrn Heribert Jäger war es eine besondere Messe, er feierte sein 30-jähriges Priesterjubiläum und all seine Geschwister vom Buschberg mit ihren Familien waren im Salzburger Dom.
Als ich unserem Herrn Pfarrer im Anschluss der Messe zum Namenstag gratulierte, erzählte er mir, dass er jedes Jahr am “Rupertitag” nach Salzburg fährt und am Festgottesdienst teilnimmt, das ist sein “Namenstags-Geschenk”, das er sich selbst schenkt.
Der “heilige Rupert” ist auch der Landespatron von Salzburg, daher findet um den Rupertitag auch immer der Rupertikirtag rund um den Salzburger Dom statt. Natürlich besuchten die mitgereisten Filzmooser und die Filzmooser Musikantinnen und Musikanten im Anschluss an die Messe den Kirchtag und hatten viel Spaß.
Dieses Wochenende war für die Musiker der Trachtenmusikkapelle sehr anstrengend und intensiv. Freitag abends spielte die Musikkapelle das wöchentliche Platzkonzert, am Samstag ging es nach Salzburg und am Sonntag umrahmte die Trachtenmusikkapelle das Erntedankfest und spielte den Frühschoppen beim Landjugendfest.
Die Filzmooser Trachtenmusikkapelle unter Leitung von Kapellmeister Sepp Kirchgasser, absolviert jährlich um die 120 - 130 Ausrückungen und Auftritte, dafür bedanke ich mich ganz herzlich. Die Trachtenmusikkapelle ist einer der wichtigsten Vereine in unserem Ort, ohne Trachtenmusikkapelle wären viele Feste öd und leer. Ich bin froh, dass wir so eine aktive Trachtenmusikkapelle in Filzmoos haben.
Gratulieren möchte ich auch der “Landjugend Filzmoos”, ihr habt ein tolles Landjugendfest organisiert, es hat alles sehr gut geklappt. Es freut mich sehr, wenn sich die Jugend so engagiert!
Ein herzliches Dankeschön an alle für die schönen Festivitäten am letzten Wochenende!
Eva Salchegger

Almabtrieb in Filzmoos trotz Schnee
Bei heftigem Schneefall trieben die Bauern der Kirchgassalm/Aualm, Bögrainalm, Pichlmoaralm und Krahlehenalm/Sulzenalm ihre Kühe ins Tal. Trotz des Schlechtwettereinbruches schmückten die Almbauern ihre Kühe liebevoll. Ergänzt wurde der Almabtrieb mit einem wunderschön dekorierten Pferdegespann vom Hammerhof. Die Familie Pehab vom Schlossbichl nahm mit dem alten Sputnik, in Begleitung von Matthäus und Alois und ihren zwei wunderschönen Ziegenböcken teil. Die beiden Ziegenböcke, einer schwarz und einer weiß, bekämpften sich immer wieder am Weg durch den Ort. Matthäus und Alois hatten alle Hände voll zu tun, die beiden auseinander zu halten.
Erstmals dabei war Häusler Engelbert vom Engelhartsleiten mit seiner Tochter Simone. Engelbert fuhr mit einem kleinen Oldtimertraktor, am liebevoll gestalteten Anhänger saß Simone mit ihren Hühnern, die sie mit Leidenschaft züchtet.
Wundervoll anzuschauen waren die schwarzen ”Friesen” vom Hallmooshof. Michael und Birgit zogen mit ihnen durch den Ort. Mit dabei war auch der “Bundessieger” unter den Friesen-Fohlen. Herzlichen Glückwunsch dem Hallmoosbauern für diesen Zuchterfolg. Friesen haben einen hoheitsvollen, majestätischen Gang und sind wunderschöne Pferde.
Klaus sen. vom Kirchgasshof bildete den Abschluss mit seinen kraftvollen Norikern, den Blauschimmeln - kraftvolle, stämmige, herrliche Pferde.
Beim Fest am Dorfplatz ging es trotz Schnee und Kälte lustig zu. Die Gäste wärmten sich bei Glühwein und Tee, die “Strawanzer” heizten zudem musikalisch kräftig ein. Es war ein gelungenes Fest mit vielen Besuchern.
Ein ganz großer Dank an alle Bauern, den Bauernherbstwirten, den Bäuerinnen, die für gute Krapfen und Kuchen bei diesem Fest sorgten, sowie allen Helfern - super, dass der Almabtrieb trotz Schnee und Kälte durchgeführt wurde. Authentischer geht es nicht!
Nachfolgend ein paar Eindrücke vom Filzmooser Almabtrieb am Montag, den 19. September 2011!
Dirndlgwandsonntag in der Pilzstube
Ein Bericht von Birgit Kirchgasser.
Eine wirklich gelungene und auch gut besuchte Veranstaltung im Rahmen des Bauernherbstes fand am Dirndlgwandlsonntag am Pilzhof statt. Bei herrlichem Wetter und musikalischer Umrahmung (Es sang der Filzmooser Frauenchor und spielte die Hallgrafen Musi) wurde offiziell das neue Filzmooser Dirndlgwandl präsentiert. Birgit Kirchgasser (Trachtengeschäft „Anders betrachtet „ in Filzmoos ) und Katharina Rettenwender (Damenschneidermeisterin aus Filzmoos) stellten sowohl das Werktagsgewand als auch die Festtagstracht vor. Anschließend gab es eine kleine Modenschau, professionell moderiert von Ilona Schörghofer. Treue Kunden aus dem Trachtengeschäft stellten sich als Modells zur Verfügung und meisterten dies mit Bravour. Sie wurden mit großem Applaus dafür belohnt.
Auch fürs leibliche Wohl wurde gesorgt. Nach köstlichen Hauptspeisen, wurde man mit göttlichen Kuchen verwöhnt . Ein großes Lob den Köchen , Kellner(innen) und dem Pächter des Hauses, Ritschy Jäger, die große Leistung erbrachten. Vielen Dank für diesen schönen Tag, der leider viel zu schnell verging!
- Dirndlgwandsonntag in der Pilzstube
- Filzmooser Frauenchor
- Filzmooser Dirndl
- Birgit Kirchgasser (Anders Betrachtet)
- Katharina Rettenwender (Damenschneidermeisterin)
- Katharina mit Filzmooser Dirndl
- Modeschau
- Modeschau
- Modeschau
- Modeschau
- Modeschau
- Modeschau
Bauernherbsteröffnungsfest im Hofalmgebiet

Bei strahlendem Sonnenschein und wunderbarem Wanderwetter wurde im Rahmen einer “Musiroas” bei den zwei Hofalmen (Oberhof- und Unterhofalm) am 28. August der diesjährige Filzmooser Bauernherbst eröffnet.
Das perfekte Ausflugswetter und das attraktive Programm trugen gleichermaßen dazu bei, dass Gäste von nah und fern kamen, um der Veranstaltung beizuwohnen. Alle 5 Sinne des Besuchers wurden angesprochen:
Hören: gleich 4 Musikgruppen traten auf und boten Ohrenschmaus auf höchstem Niveau.
Schmecken: G’schmackiges und Herzhaftes aus der Pongauer Almkuchl wurde sowohl in der Oberhof- als auch in der Unterhofalm serviert, zudem konnte man bäuerliche Produkte kaufen.
Riechen: blühende Wiesen und unzählige Kräuter vermischten sich mit dem Duft des getrockneten Heus nach der Mahd
Sehen: kostenlose Flechtfrisuren, Filzen, Spinnen und Stricken mit den Bäuerinnen, Schindeln machen, … das alles konnte man bei diesem Fest sehen und erleben
Fühlen: unter dem Motto “Dirndl fliag übern See” konnten Mädchen und Frauen in Dirndlkleidern - gut gesichert von der Bergrettung Filzmoos - einen Flying Fox über den Almsee wagen. Männern wurde diese Möglichkeit ebenfalls geboten, allerdings mussten auch sie zu diesem Zweck in eigens dafür bereit gestellte Dirndl- oder Trachtenkleider schlüpfen.
Ein Dank an die Oberhof- und Unterhofalm, die die Idee für diese Veranstaltung gemeinsam umsetzten, sowie allen Mitwirkenden und fleißigen Helfern.
Anbei einige Eindrücke vom Fest
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Liebe Grüße!
Birgit Buchegger

Herbstzeit ist Wanderzeit
Ich könnte so etwas schreiben wie: „Der Duft von sattem Grün liegt in der Luft und feucht-würziger Duft streift unsere Nasen. Die Berge werden von weichem, goldenem Licht durchflutet und Laubbäume und Sträucher verfärben sich gelb und rot und sorgen für ein herrliches Farbspiel auf den Hängen. Der Herbst mit seinen Farben lädt uns zum Wandern ein….“
Aber da ich lieber fotografiere als schreibe und Bilder mehr sagen als 1000 Worten, lasse ich die unten stehenden Bilder für sich sprechen unter dem Motto „Herbstzeit ist Wanderzeit“
Schöne Herbstwanderungen wünscht euch,
Coen
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Die “i-Tüpfelchen” beim Filzmooser Almabtrieb
Es fasziniert mich immer wieder, mit wie viel Liebe die Bauern beim Filzmooser Almabtrieb ihre Tiere schmücken. Die Pferde bekommen Zöpfe, Maschen und Blumen in Mähne und Schweif. Die Kühe mit ihrem prächtigen Kopfschmuck und wunderschönen Glocken, wissen dass sie die Hauptattraktionen beim Almabtrieb sind. Selbst die Kuhglocken sind noch mit Blumen und Zweigerl verschönert. Und das kleinste Kälbchen ist mit einem selbstgebunden Halsschmuck geschmückt.
Nicht nur die Tiere sind fein herausgeputzt, natürlich auch die Bauersleute, die Sennerinnen und Senner sowie die Bauernkinder. Alle habe Blumen am Hut, im Haar oder im Dirndlausschnitt - einfach wunderschön.
Besonders nett anzusehen sind die kleinen Mädchen, mit ihren schönen Frisuren und die Buben zünftig in der Lederhose.
Die Details machen es einfach aus - überzeugen Sie sich selbst auf den nachfolgenden Bildern.











Filzmooser Almabtrieb - bei traumhaftem Herbstwetter
Die Hochzeitsschnalzergruppe auf ihren stattlichen Rössern machten den Weg für die Kälber, Kühe, Pferde und Schafe frei, denn rund 3000 Zuschauer säumten den Weg entlang des Ortszentrums.
Den Anfang bildete der Kirchgassbauer mit seinem wunderschön geschmückten Fleckvieh von der Aualm. Seine stattlichen Norikerpferde (Blauschimmel) durften beim Almabtrieb ebenfalls nicht fehlen. Klaus wurde von seinem Sohn Stefan und den beiden feschen Sennerinnen unterstützt.
Das Pinzgauer Rind (die ursprüngliche Heimatrasse unserer Region) wurden von Elisabeth und Christian Salchegger vom Bögrainhof liebevoll herausgeputzt. Sogar die kleinen Kälber bekamen einen selbst gebundenen Halsschmuck. Franz-Josef der Junior vom Bögrain führte mit der Glock-Kuh (Leitkuh) die Herde an, die restlichen Kälber und Kühe schön aufgekranzt (geschmückt) folgten dem Bögrainbauern. Elisabeth die Bögrainbäurin, versorgte die Zuschauer am Rand mit “Schnurraus” (kleinen Lebkuchenstückchen).
Zwischen den Viehherden fuhren zahlreiche liebevoll bis ins Detail geschmückte Pferdegespanne durch den Ort. Die Sennerin “Brigitte” von der Sulzkaralm gab im Frühling ihrem Alois das “Ja-Wort” - das jung vermählte Brautpaar durfte auf der Pferdekutsche vom Wallehenbauern Platz nehmen. Die Kutsche vom Hammerhof lenkte der Gabriel, er hatte eine wahrlich wertvolle Fracht mit, Magdalena, Samuel und die kleine Lena saßen hinten im alten Leiterwagen der von einem Haflinger gezogen wurde.
Das Noriker-Tragpferd vom Schoberhof wurde von Cornel einem exzellenten Pferdezüchter mit allerlei altem Alm-Hausrat bepackt. Die fesche Steffi durfte mit dem Tragpferd und seinem Fohlen durch den Ort marschieren.
Zwei alte Sputnik´s holten die Bauern vom Buschberg und Schlossbichl aus ihrer Tenne und richteten sie für den Almabtrieb besonders nett her. Georg Jäger vom Buschberg hatte etwas ganz besonderes mit - das Meeräugel Wasser. Die Meeräugelquelle entspringt bei der Bögrainalm und ist ein rechts drehendes gesundes, frisches Quellwasser. Kostproben davon gab es anschließend beim Bauernherbstfest am Dorfplatz.
Alois der Leopichlbaucher lenkte den Spuntnik vom Schlossbichl. Er hatte eine lustige Fuhr, Musikanten spielten auf, Schlossbichl Lois rührte Butter in einem alten Butterfass. Begleitet wurde das Gefährt von zwei “Geisböcken” - die ”Zwiesler Matthäus” fest im Griff hatte.
Das waren nicht die einzigen Oldtimer, zwei alte Traktoren, der Steyr Traktor Bj. 1954 mit Heuwagen vom Oberhof und ein etwas jüngerer Traktor vom Bögrainhof tuckerten ebenfalls durch den Ort.
Den weitesten Weg hatte das Fleckvieh von der Krahlehenhütte/Sulzenalm. Sie kamen mit etwas Verspätung im Ort an. Die Tiere waren wie jedes Jahr wunderschön von Marianne und Karl Haitzmann und ihren Kindern herausgeputzt.
Erstmals dabei war ein Pferdegespann vom Zwieslerhof, kutschiert wurde es von zwei Oberösterreichern, die eigens dafür anreisten.
Den Abschluss des Almabtriebes bildete die große Schafherde vom Oberhofbauern. Die Bergschafe wurde vom Rinderfeld heruntergeholt. Angeführt wurden die Schafherde vom langjährigen Schafhirten Nikolaus Rettenwender - in Filzmoos unter “Lass Niggei” bekannt. Der Oberhofbauer Christian Salchegger mit Hund “Fee” und seine Helfer Großberg Hans und Alfi trieben die Schafe nach.
Ein herzliches Dankeschön allen Bauern und Helfern die auf irgendeine Art und Weise beim Filzmooser Almabtrieb mitwirkten. Das Almabtriebsfest und das Krapfenfest am Sonntag wurden bestens und mit viel Engagement von Resi Laubichler (Ortsbäurin) und Michael Schörghofer (Unterhofalm - Gastwirteobmann) organisiert.
Nachfolgend noch ein paar Bilder vom Filzmooser Almabtrieb!
Termin Almabtrieb 2011: Montag, 19. September!
Herzliche Grüße
Eva Salchegger
Tourismusverband Filzmoos

Filzmooser Hochzeitsschnalzer

Steffi mit dem Noriker Tragpferd vom Schoberhof

Traktor vom Bögrain

Gespann vom Wallehenhof

Sputnik vom Buschberg

Die Nachwuchs-Sennerinnen „Eva Maria & Lena“

Gabriel lenkt die Kutsche vom Hammerhof

Pinzgauer Rind vom Bögrainhof

Kälbchen vom Bögrainhof

Sputnik vom Schlossbichl

Gespann vom Zwieslerhof
Es wird bauernherbstlich…


„Salzburger Brauchtum: G´sungen & g`spielt – tanzt & plattelt“ unter diesem Motto steht dieses Jahr der Salzburger Bauernherbst. Natürlich macht sich das auch bei uns in Filzmoos bemerkbar. Bereits bei der Einfahrt nach Neuberg und in Filzmoos, sieht man tolle Bauernherbstdekorationen, welche liebevoll von unseren Bäuerinnen aufgestellt wurden.
Musik und Tanz hat in unserer Region noch immer einen hohen Stellenwert. Vor allem auf den Almen wurde dies von der Jugend gelebt und wird heute von der Filzmooser Kindertrachtengruppe weitergetragen.
Wir freuen uns, dass sich immer wieder Menschen finden, die mit viel Phantasie und Liebe zum Detail, für unseren Ort die Bauernherbstgestaltung in die Hand nehmen.
Liebe Grüße
Christine & Heather
Im Rinderfeld wird’s ruhig
Der Almsommer ist zu Ende, und somit wird es auch in der herrlichen Hochalm des Rinderfeldes wieder ruhiger. Christian, der Oberhofbauer und ich, sein Freund und Helfer, haben vor kurzen an einem herrlich nebeligen Morgen die letzten 33 Rinder heruntergeholt, nachdem die Besitzer der Pferde diese kurz vorher schon heimgeholt oder auf die Niederalm gebracht haben. Nach einem derart schönen Almsommer wie heuer kommt einem das Almgebiet doch schon seltsam leer vor und so ruhig, weil ja auch die Glocken fehlen.

Jetzt beherbergt das Rinderfeld noch gut 60 Schafe. Wir mussten diese ja auch einige Male ins Tal holen - einmal zur “Schafischö” und dann noch einmal zum Almabtrieb - Veranstaltungen, die zum Bauernherbst gehören. Jetzt sind die lieben Tiere wieder bei ihrem großen Loch in der Nähe des Reißganges und werden dort bleiben, bis der erste Schnee kommt.

Aber es gibt ja noch andere Tiere zu sehen, wie zum Beispiel “Bernhard und Bernhardette”, so habe ich die Murmeltiere getauft, die ich oft im Rinderfeld “beschleichen” konnte. Sie sind jetzt dabei, sich den Winterspeck anzufressen und Ihren Bau für den Winterschlaf herzurichten.

Wer offenen Auges durch die Hochalm etwas abseits des Weges geht, kann hier und da auch schon mal eine Wasserlake finden, in der sich an schönen Tagen die Mütze, Kramer- und Grummetspitzen und der Sammetkopf spiegeln.

Und wer vom Rinderfeld über den Steig 617 zur Hofpürglhütte geht, mus etwa auf halber Strecke höllisch aufpassen. Da ist bei einem Graben eine Querung mit einem Bergseil “abgesichert”, das sich jedoch in der linken Hälfte in Auflösung befindet und tunlichst nicht angerührt werden sollte. Ich habe das dem Alpenverein gemeldet, der Obmann der Sektion Linz, ist allerdings nach Ansicht von “Fachleuten”, u. a. des Hüttenwirtes der Hofpürglhütte, der Ansicht, dass dieses Seil noch durchaus tragfähig sei, obwohl von den ursprünglich 14 “Schnüren”, aus denen der Kern besteht, sechs bereits gerissen sind und lose herunterhängen und nur noch 3 Stück Spannung haben - die restlichen 5 hängen locker durch und würden also keinen Sturz mehr abfangen können. Also Vorsicht!

Vom Almabtrieb werde ich vielleicht gesondert berichten, aber ich muss hier unbedingt ein Bild einfügen das ein Huhn zeigt, das von einem Mädchen für den Almabtrieb herausgeputzt wurde. So werden auch die kleinen Tiere nicht vergessen!!
















































































