Archiv für die Kategorie „Gastronomie - Essen und Trinken“

Abseits vom stressigen Weihnachtstrubel

findet die Weihnachtsidylle in der Hofalm statt. In idyllischer Winterlandschaft spaziert man den Rundweg - mit Fackeln zart beleuchtet - von der Oberhof- und Unterhofalm zum Almsee, vorbei an einer Weihnachtskrippe, wo lebensgroß Maria und Josef über das Jesukind wachen, vorbei an einer kleinen beleuchteten Stadt, einem Scherenschnitt (20 m x 2 m)….

Am 6. Dezember kommt der Nikolaus mit seinen Krampussen, Engerln und dem Korbmandl.

Weihnachtliche Melodien spielen die Weisenbläser. Verschiedene Singgruppen singen Advent- und Weihnachtslieder. Traditionelle Schiachperchten kommen vom Winterwald hervor und viele weitere Überraschungen warten auf Sie!

Termine:
Sonntag, 06. Dezember 2009
Montag, 07. Dezember 2009
Dienstag, 08. Dezember 2009
Samstag, 12. Dezember 2009
Sonntag, 13. Dezember 2009
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Samstag, 19. Dezember 2009
Sonntag, 20. Dezember 2009
Freitag, 25. Dezember 2009
Samstag, 26. Dezember 2009
Sonntag, 27. Dezember 2009
jeweils von 17.00 bis 21.00 Uhr

oberhofalm
unterhofalm1
_mg_2535
_mg_2561
weihnachtsidylle-5
weihnachtsidylle-8
weihnachtsidylle-62

Gutes Schuhwerk ist erforderlich. Unkostenbeitrag: € 2,00, Kinder sind frei.
Taxitransfer ab 17.00 Uhr von der Mautstelle Hofalm € 4,50 (einfache Fahrt).
Anmeldung für große Gruppen für den Taxi-Transport unter Tel.: 0664 / 1806453.
Pferdeschlittenfahrten - Anmeldung bei den örtlichen Fiakern.

Oberhofalm - Monika Knaus und Harry Habersatter, Tel.: 06453 / 8594
Unterhofalm - Gabi und Michael Schörghofer, Tel.: 0664 / 3566751

Bauernherbst in Filzmoos

Endlich ist es soweit, der Bauernherbst hat Einzug gehalten. Barbara Vierthaler hat vor kurzem von den Bauernherbstvorbereitungen berichtet. Jetzt stehen schon alle Heufiguren und Dekorationen rund um den Bauernherbst. Wie man anhand der Bilder sehen kann, haben sich die Bäuerinnen viel Mühe gegeben und die Arbeit hat sich wirklich gelohnt.

bauernherbst-1

bauernherbst-2

bauernherbst-3

In der Herbstzeit ist besonders das Wandern traumhaft schön. Die Temperaturen sind angenehm, die Luft ist klar und die Fernsicht ist grandios. Da ist einem der eine oder andere “Salzburger Schluck” während der Bauernherbstzeit bei den zahlreichen Festlichkeiten auf den Almen und im Dorf wohl vergönnt.
Unsere Highlights die sie nicht versäumen sollten:

Sonntag, 06. September 2009, 13.00 Uhr
VOLKSTANZFEST im Hotel Bischofsmütze.
Es wird getanzt und gelacht mit der “D´Bergkräutler Tanzlmusi”.

Sonntag, 13. September 2009, 11.00 Uhr
HÜTTENGAUDI auf der Krahlehenhütte/Sulzenalm.
Krapfenspezialitäten aus den Salzburger Regionen: Pongauer Fleischkrapfen, Tennengauer Dampflkrapfen, Krautkrapfen, Pofesen u.v.m. Livemusik!

Donnerstag, 17. September 2009, 11.30 Uhr
SCHAFISCHÖ auf der Oberhofalm.
Schafschur, bäuerliches Handwerk wie Spinnen, Filzen… Ab 13.00 Uhr spielt die
“St. Johanner Hoagaschtmusi”. Schaf- und Wildspezialitäten.

Sonntag, 20. September 2009, 08.30 Uhr
FILZMOOSER ERNTEDANKFEST
Aufstellung der Vereine am Dorfplatz, Segnung der Erntekrone, Prozession der Vereine zur Pfarrkirche, Festgottesdienst, anschließend Erntedankfest.

Montag, 21. September 2009, 11.00 Uhr
FILZMOOSER ALMABTRIEB im Ortszentrum von Filzmoos.
Livemusik, Rahmenprogramm, für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Eintreffen der Tiere um ca. 13.00 Uhr.

Haben Sie jetzt auch Lust bekommen, einmal das Tanzbein zu schwingen? Oder lernen Sie lieber das ländliche Handwerk kennen? Bauernherbst heißt auch bäuerliche, hausgemachte Produkte oder herbstliche Spezialitäten nach Oma´s Kochbuch zu verkosten…

Sonnige Grüße und bis bald in Filzmoos!
Martina

“Kramer Sattel” - mein Lieblingsberg

Endlich fand ich Zeit um auf meinen Lieblingsberg den “Kramer Sattel” zu wandern. Am Sonntag, bei herrlichem Wanderwetter startete ich um 9.00 Uhr von der Aualm, wanderte hinauf zur Hofpürglhütte und weiter über den Linzer Steig bis  zur Abzweigung zum Kramer Sattel. Am Weg zur Hofpürglhütte genoss ich die herrliche Alpenflora. Ein Fotograf aus unserem Nachbarort Ramsau erzählte mir, dass weit und breit die herrlichste Alpenflora im Gebiet der Aualm zu finden ist. Jedes Jahr so Mitte/Ende Juni macht er sich auf den Weg in die Aualm und fotografiert Blumen. An die 70 verschiedene Blumensorten hat er gezählt.  Ich kann dem nur zustimmen, ich wandere gerne und komme hin und wieder in andere Gebiete - aber so eine vielfältige Alpenflora findet man nur hier.

Von der Hofpürglhütte ging ich weiter unterhalb des Klettergartens den Linzersteig entlang, bis ich nach der Abzweigung Steigl Pass zur Abzweigung “Kramer Sattel” kam. Ich überquerte ein kleines Schneefeld, und zwei ausgewaschene Gräben auf einmal hörte ich ober mir das Geräusch von herabfallenden Steinen. Ich schaute etwas ängstlich und angestrengt nach oben, nach einiger Zeit entdeckte ich in einem Geröllfeld eine kleine Gruppe Gämsen die über das Geröllfeld huschten und den Steinschlag auslösten. Gott sei Dank war ich weit entfernt und es bestand für mich keine Gefahr von den Steinen getroffen zu werden.

Fasziniert beobachtete ich die Gruppe Gämsen, die herumhüpften als wären sie auf einem Spielplatz. Nach kurzer Rast wanderte ich weiter,  immer wieder hörte ich das Pfeifen von Murmeltieren. So sehr ich mich auch bemühte, ich konnte kein Murmeltier sehen, hörte nur ihre Warnpfiffe. Den Wandersteig hinauf zum Kramersattel säumen Enziane, Almrausch, Kuhschelle  und viele andere  kleine Blumen die ich nicht namentlich kenne. Jeder Kräuterhexe schlägt das Herz  am Kramersattel höher - Silber- und Frauenmantel in Hülle und Fülle, bestimmt noch jede Menge andere Bergkräuter säumen den Weg - ich kenne sie leider nicht. Irgendwann beschäftige ich mich mit der Kräuterkunde, denn es heißt nicht umsonst “Jedem Wehwechen ist ein Kraut gewachsen”.

Nach rund 2 Stunden Gehzeit komme ich am Kramersattel an. Jedes Mal ist es wieder ein Erlebnis wenn man den Rücken entlang geht und auf einmal der hintere Gosausee tief unten auftaucht. Ruhig in tiefgrüner Farbe, umgeben vom Lärchenwald liegt er dort unten.

Ich suche mir ein windstilles Platzerl und packe meine Jause aus. Es gibt nichts Schöneres wie dieses Fleckerl Erde, so empfinde ich es immer wieder hier heroben. Die Sicht auf den Gosaugletscher mit Adamekhütte, Torstein, Hochkesselkopf, Gosaukamm und Bischofsmütze ist wunderbar. Was mir jedoch am meisten hier heroben gefällt, ist die Stille. Nur wenige Wanderer verirren sich auf den Kramersattel. Der Weg ist nicht markiert und nur wer den Weg kennt, findet hier hoch.

Vor einigen Jahren war ich mit einer Freundin hier heroben am Kramer Sattel, wir lagen in der Sonne auf einmal tauchte ganz majestätisch in 50 m Entfernung ein Steinbock auf. Neugierig beobachtete er uns und wir ihn, er lies sich durch uns keineswegs stören. Legte sich hin und machte in Sichtweite von uns ebenfalls sein Mittagsschlaferl. Das war bis jetzt das schönste Erlebnis am Kramersattel. Ich dachte Steinböcke sind scheue Tiere, aber ein Jäger klärte mich auf, dass Steinböcke sehr neugierige Tiere sind und nicht so scheu.

Nach ca. 1 Stunde Rast mache ich mich auf den Rückweg. Beim Hinuntergehen wechselte unter mir ein stattlicher Gamsbock von einer Seite zur anderen und querte meinen Weg. Kurz vor der Hofpürglhütte beobachtete ich im Klettergarten mehrere Gruppen Kletterer, die die verschiedensten Routen ausprobierten. Der “Klettergarten Hofpürglhütte” ist einer der größten und best ausgebautesten Klettergärten Österreichs. Viele Kletterer nutzen den Klettergarten zum Trainieren.

Bei der Hofpürglhütte kehrte ich dieses Mal nicht ein. Ich ging bis zur Kirchgasshütte/Aualm hinunter und dort empfing mich “Justi und Lilli”, die beiden jungen Sennerinnen, die heuer das erste Jahr auf der Aualm sind. Einige Einheimische traf ich auf der Aualm und bei Frichkäse mit Tomaten, Balsamico Essig und Olivenöl lies ich es mir gut gehen. Als  süssen Abschluß noch ein Kaffee und einen Krapfen - einfach herrlich.

Ich habe diesen Sonntag sehr genossen und mir Kraft für eine Arbeitswoche geholt. Wenn Sie etwas Kondition haben und trittsicher sind, empfehle ich Ihnen den Kramer Sattel. Nehmen Sie sich jedoch einen Wanderführer, da der Weg nicht markiert ist. Coen und Martin von ”Filzmoos Aktiv”  gehen gerne mit Ihnen hinauf. Ungefähr alle 2 Wochen ist der Kramer Sattel auch im Wanderprogramm von “Filzmoos Aktiv”.

Vielleicht treffen wir uns einmal am Kramer Sattel

Ihre

Eva Salchegger

Auf den nachfolgenden Fotos sehen Sie den tiefblauen kleinen Enzian, Almrausch (Alpenrosen) mit Hintergrund Bischofsmütze, und einen Steinbock, den ich dieses Mal leider nicht am Kramer Sattel gesehen habe.

 

enzian

mutzealmrausch

steinbock

“kumm auffi! - loss da´s guad geh!”

Vom 28. Juni bis 05. Juli 2009 fand wieder das einzigartige Event “kumm auffi! - loss da´s guad geh! am Almsee bei den Hofalmen statt. Es war eine großartige Veranstaltung. Ein Almwohnzimmer mit vielen individuellen Sofas hat am Almsee und rund um den Almen zur Rast eingeladen.

Das Ambiente des Almwohnzimmers in freier Natur inmitten der idyllischen Naturkulisse der Bischofsmütze war einfach großartig. Hier konnte man abschalten und den Alltag hinter sich lassen.

Programmpunkte wie die Kindermalwerkstatt, das Almrosenfest auf der Unterhofalm, der Bergfilm “Im Reich des Steinadlers”, das lustige Kinderprogramm mit dem Clown Lupino, der Diavortrag von Herbert Raffalt… waren ein voller Erfolg. Die Besucher waren alle begeistert und freuen sich schon auf “kumm auffi!” - loss da´s guad geh!” im nächsten Jahr (voraussichtlich von 04. bis 11. Juli 2010).

Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr im Rahmen von “kumm auffi!” eine Musikantenroas mit jungen Musikanten vom Leit´n Toni jun. Viele junge Musikanten aus Filzmoos, Eben, Altenmarkt, Flachau, Wagrain, Radstadt, Forstau und Pichl musizierten auf der Unterhof- und Oberhofalm, im Almwohnzimmer am Almsee und bei der Bögrainalm.

Hier geht´s zu unserer Bildergalerie.

Vielleicht haben Sie Lust bekommen und besuchen uns im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: “kumm auffi! - loss da´s guad geh!”.

Mit herzlichen Grüßen aus dem sonnigen Filzmoos!
Martina 

kumm-auffi-3kumm-auffi-2kumm-auffi-1

Honig - Gold aus der Natur

Endlich ist  es wieder soweit.

Unsere Bienen waren fleißig und die Waben prall gefüllt.

Da es im Mai sehr schön war und und die Wiesenblumen äußerst üppig geblüht haben, hatten unsere Bienen natürlich viel Arbeit und haben sehr emsig gesammelt.

Gestern durften wir unseren ersten Honig schleudern. Wie pures Gold floß die dicke, süße Masse ins Faß. MMhh, wie das duftete. Reinster Blütenhonig - vom Feinsten. Wenn man einmal selber beim Honigschleudern dabei ist,  weiß man die Kostbarkeit und Reinheit dieses Produktes noch mehr zu schätzen. Der Höhepunkt beim Honigschleudern ist natürlich das Auskauen der Waben. Da warten dann schon alle ungeduldig, dass jeder ein kleines Stück Honigwabe auskauen darf - eine Köstlichkeit welche es nur einmal im Jahr gibt.

Aus einem Stock konnten wir heuer 14 kg Honig gewinnen. Insgesamt haben wir drei Stöcke, das heißt drei Bienenvölker.

Somit hatten wir dieses Jahr eine ausgesprochen gute Ernte. Danke liebe Bienen, wir wissen es zu schätzen.

Honig kann man nicht nur auf dem Butterbrot genießen. 

 Zur Stärkung, Beruhigung und Entspannung ein ausgezeichnetes Rezept:

1 EL Honig mit 1 El Apfelessig mischen - in einem Glas lauwarmen Wasser auflösen und tägl 2x trinken. 

Noch ein Geheimtipp: Honig auf offene und aufgesprungene Lippen streichen lindert und heilt sofort. Nach 5 Min. einfach abschlecken.

Für eine weiche pralle Gesichtshaut: 1 EL Honig mit 2 EL Naturjoghurt  mischen - auftragen und antrocknen lassen, danach mit lauwarmen Wasser abwaschen und die Haut  fühlt sich pfirsichzart an.

Rohkost für heiße  Tage:  Karotten raspeln - mit Honig, Orangensaft u. einem Spritzer Zitronensaft vermischen ergeben einen gesunden u. köstlichen Snack.

P.S. Natürlich ist nur “ECHTER Bienenhonig ” wertvoll.

Ein schönes Wochenende und “honigsüße ” Grüße vom Kleinberg

sendet Euch Barbara

Schneckenralley, See wo normalerweise kein See ist!

Letzte Woche bekam ich lieben Besuch aus Niederösterreich. Wir wollten wandern, da es  aber regnete wußten wir nicht recht, ob wir gehen sollen oder nicht. Richtig Lust hatte keiner von uns beiden, aber dann entschlossen wir uns doch für eine kleine Wanderung in die Hofalm. Gut ausgerüstet mit festen Wanderschuhen, Regenjacke, Kapperl und Schirm gingen  wir durch den Ort Richtung Mautstelle. Wir überholten eine kleine Gruppe Kinder und Erwachsene, die alle eine Dose mit Blättern ausgelegt in der Hand hielten, und am Boden herum suchten. Ich fragte ein Kind: “Was sucht ihr denn?” “Wir haben Schneckenralley”, sagte dieses darauf und zeigte mir stolz seine Schnecken, die auf Blätter in der flachen Dose saßen. Natürlich alles Schnecken mit Häuser und keine “Nacktschnecken”. Die anderen Kinder umringten mich ebenfalls und jeder zeigte mir seine Schnecken-Ausbeute und sie erklärten mir: “Wer die meisten Schnecken findet ist Sieger und bekommt einen Preis”.  ”Gertraud” die Kinderanimateurin vom Filzmooserhof, die die Kinder begleitete hatte diese Schlechtwetter-Idee. Die Kinder waren mit Feuereifer dabei und hatten riesigen Spaß bei der Schneckensuche und bemerkten überhaupt nicht das es regnete und kalt war.  Gertraud erklärte mir, die Schnecken werden natürlich alle wieder auf der Wiese ausgesetzt und keiner Schnecke geschieht etwas.

Die Idee finde ich einfach großartig, Gertraud geht trotz schlechtem Wetter hinaus in die Natur und unternimmt etwas im Freien mit den Kindern. Ich denke viele Stadtkinder haben vorher noch nie eine Schnecke in der Hand gehabt.  

Nach diesem netten Erlebnis wandern wir weiter über den Naturwanderpfad Richtung Hofalm. Mein Begleiter war fasziniert von den Steinen die am Weg, bzw. im Bach entlang des Weges lagen. Wir fanden weiße, grünliche, braune, dunkgelgraue, rote Steine  - Steine in verschiedensten Formen und Farbschattierungen. Durch den Regen kamen die Farben der Steine noch intensiver heraus. Immer wieder nahm er die schönsten Steine mit, sein Rucksack wurde immer schwerer und schwerer und wir entschlossen uns kleine Steindeponien am Wegesrand zu machen um beim Heimweg die Steine aufzusammeln. 

Wir wanderten so dahin und zweigten auf den Wanderweg, links der warmen Mandling Richtung Unterhofalm, ab. Auf einmal sehe ich einen See, wo ich vorher noch niemals einen See gesehen habe.  Durch den vielen Niederschlag hatte sich in der Senke neben dem Weg  ein See mit  ca. 60 cm Tiefe, 10 m Länge und 4 m Breite gebildet.  Beeindruckt schaute ich auf diesen See. Durch das glasklare Wasser bekamen die Gewächse, die  in dieser Senke wachsen ganz intensive Farben und andere Dimensionen. Die Farne in intensivem grün, Sträucher mit braun-grünen Blättern bewegten sich im Wasser, Blumen in leuchtendem gelb, Steine und Wurzeln alles wirkte ganz anders, viel größer, fast unwirklich - irgendwie wie in einem Aquarium. Ich war fasziniert und habe so etwas vorher noch nie gesehen.  

See mit der Blütenpracht

See mit der Blütenpracht

Wir wanderten weiter und nach  ca. 20 Minuten erreichten wir die Unterhofalm, wir setzten uns an den Tisch am offenen Kamin. Feuer brannte im Kamin und wärmte uns, wir fühlten uns rundum wohl. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen in der Unterhofalm schauten wir noch auf einen Kaffee und Topfenstrudel in der Oberhofalm vorbei. Plauderten etwas mit Monika und Harry den Hüttenwirten, schäkerten mit den Zwillingen “Moritz und Marie”  - die ausgesprochen süß sind.

Beim Rückweg von der Oberhofalm tranken wir vom köstlichen Wasser der Meeräugelquelle beim Brunnen vor der Bögrainalm. Dieses Wasser ist so frisch und herrlich und jedes Mal wenn ich an diesem Brunnen vorbei komme trinke ich davon. Einige Einheimische und sogar ein paar Ramsauer fahren extra in die Bögrainalm und holen sich das “Meeräuglwasser”. Ich habe es selbst schon ausprobiert, mann kann das Wasser tagelang in einer Glasflasche stehen lassen, diese Wasser wird nicht abgestanden oder schal, es ist immer frisch.

Immer wieder regnete es am Rückweg, aber das machte uns gar nichts aus. Bei Regen duftet der Wald förmlich, die Gerüche des Holzes, der verschiedenen Sträucher, des Grases alles ist soooo intensiv. Die Luft ist so frisch und kühl, das kann  doch nur gut für die Haut sein. Nachdem wir unsere Steine von den Steindeponien aufgesammelt haben sind wir am späten Nachmittag glücklich nach Hause gekommen.

Gott sei Dank haben wir uns aufgerafft und sind auch bei Regenwetter wandern gegangen. Es war wirklich ein wunscherschöner Tag, wir haben ihn sehr genossen.

Viel Spaß bei Ihrer nächsten Regenwanderung wünscht Ihnen

Eva

Mai 2012
M D M D F S S
« Mrz    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  
Flickr
Youtube








Facebook