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Halloween und Allerheiligen

Es ist wieder soweit: Halloween klopft mit Geisterfingern an unsere Tür und seine gierige Stimme hat nur eines im Sinn: Süßes oder Saures! In den letzten Jahren häuften sich auch in unseren Breiten einige Halloween-Partys oder Umzüge, bei denen so manche Monster ihr Unwesen trieben. Dabei ist Halloween kein heimischer Brauch. Ja, wo kommt es eigentlich her, dieses Halloween? Die Ursprünge von Halloween liegen im christlichen All Hallow’s Eve, dem alten Feiertag Allerheiligen, an dem wir Christen unserer Verstorbenen gedenken. Den Samen für Halloween setzten damals jedoch die Kelten, die das Fest für die Verstorbenen ein wenig umgestalteten, als Samhain bezeichneten und in der Nacht vor dem ersten November feierten.  

Schon damals hat man sich verkleidet und das möglichst gruselig. Heutzutage ist Halloween als das Fest der Geister bekannt. Die Menschen, vor allem die Kinder, hüllen sich in möglichst fantasievolle und furchteinflößende Gewänder, um die umher irrenden Geister der Verstorbenen zu irritieren. Ganz nebenbei hat es sich natürlich zu einem rentablen Spektakel für die Wirtschaft gemausert und der Rubel für all die Merchandising Produkte rollt kräftig.

So war das aber damals bei den Kelten nicht gedacht. Eigentlich war Samhain das Silvester der Kelten, denn es bedeutet übersetzt „Summer End“ - also das Ende des Sommers. Und laut dem keltischen Kalender begann genau hier das neue Jahr. Überall wurden Feuer entzündet, um diese herum getanzt und gefeiert – es schützte die Menschen vor allen negativen Energien und eben Geistern.  

Laut den Kelten sind in dieser besonderen Nacht die Tore der Welt weit geöffnet. Der Kontakt zu den Ahnen wurde hergestellt, die Totenwelt öffnete ihre Tür. Die Kelten waren überzeugt davon, dass die Toten an diesem Abend an den Ort ihres früheren Lebens zurückkehrten. Sie hatten großen Respekt vor den Toten und befragten diese um Rat und Beistand.

Ganz anders sieht es heute bei den wilden Halloween-Umzügen aus, bei denen sogar Hausmauern beschmutzt oder ganze Gebäude beschädigt werden. So etwas wäre ganz sicherlich nicht im Sinne der Kelten gewesen – und ist auch nicht in unserem Sinne. Es ist insgesamt fraglich, ob man eine fremde Tradition, wie Halloween, übernehmen soll. Wem das was bringt – außer der Wirtschaft?

Besser ist, wir gestalten die Tage rund um Allerheiligen und Allerseelen ein wenig ruhiger. Besser wir tauchen tief in die Magie der Herbsttage ein, halten unsere Nasen in den Wind, um den Geruch von Kälte und Schnee willkommen zu heißen. Es ist eine Zeit, die ihren eigenen, ganz besonderen Zauber versprüht. Wenn Nebelschwaden über den Feldern hängen, das Laub leuchtet und die Felder mit Reif bedeckt sind, ist es besser ein wenig in sich zu kehren. Wenn sich die Landschaft in eine Märchengegend verwandelt und in eine tiefe Ruhe taucht, empfiehlt es sich, diese Ruhe zu genießen und die Geister, Geister sein zu lassen!

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