Mein schönster Platz
Menü

WETTER

Mi

Mittwoch 0°C

0°C

Do

Donnerstag 0°C

0°C

Fr

Freitag -4°C

-4°C

ONLINE PROSPEKT

Online Blätterkatalog
UNTERKUNFT SUCHEN
Kalender
Zur Übersicht

Ein traumhaft schöner Tag

Ich nutzte das schöne Wetter und ging am Sonntag wandern. Um 7.45 Uhr startete ich bei der Hofalm und ging über den Almsee, vorbei am Lärchenstein, Richtung Rinderfeld mit dem Ziel Sulzenschneid.

Beim Lärchenstein hielt ich kurz inne, lehnte mich an den Stein und machte eine kurze Meditation. Danach fühlte ich mich voller Energie und ging schwungvoll weiter. Ich kam an vielen Kühen vorbei, die direkt am Weg grasten. Die Tiere waren sehr friedlich, schauten mich nur etwas verblüfft an und grasten weiter.

Nach rund einer halben Stunde steilem Anstieg eröffnete sich mir ein großer Kessel - der Kaserboden. Den Kessel durchschlängelt ein wunderschöner, glasklarer Bach. Umgeben ist der Kessel von blühendem Almrausch (Almrosen), Lärchen und Bergen. Die ersten Sonnenstrahlen fielen gerade ein, mir verschlug es fast den Atem, so faszinierend war dieser Anblick.

Ich fühlte eine Freude und Leichtigkeit in mir aufsteigen. Ich wollte hüpfen, springen und singen. Leichten Schrittes folgte ich dem Verlauf des Baches und ich hatte wirklich das Gefühl, dass überall Feen und Elfen um mich herumtanzten. Eigentlich wollte ich überhaupt nicht mehr weitergehen, doch mein Ziel war die Sulzenschneid.

Nach rund einer halben Stunde, riss ich mich los und wanderte weiter Richtung Rinderfeld, dem nächsten schönen Platz. Rundherum die blühenden Almrosen in einem intensiven Rosa, das saftige Grün der Almböden, tausende kleine Blüten entlang des Weges – was gibt es Schöneres? Dazu noch die Stille und der herrliche Ausblick auf Bischofsmütze, Steiglkogel, Kramer-Spitzen, Hochkesselkopf, Torstein und Rettenstein. Am oberen Rinderfeld suchte ich mir einen schönen Platz zum Jausnen. Hinter mir graste eine Gruppe Noriker-Pferde mit ihren Fohlen. Sie waren sehr neugierig und stupsten mich immer wieder an, sie wollten mit mir jausnen. Gott sei Dank hatte ich zwei Äpfel mit, die ich auf die Pferde aufteilte. Die beiden süßen Fohlen bekamen natürlich die größten Stücke.

Zum Glück hatte ich auch mein kleines Fernglas dabei, denn bestimmt waren sonntags-Kletterer unterwegs, die ich gerne beobachte. Neben dem Gipfelkreuz der großen Bischofsmütze entdeckte ich zwei Bergsteiger, am Rettenstein war eine ganze Gruppe mit rund 10 Personen unterwegs. Hinter mir am Hochkesselkopf hörte ich nur immer wieder ein Rascheln und Rieseln von Steinen, die Bergsteiger konnte ich jedoch nicht entdecken. Vielleicht waren es auch Gämsen und keine Bergsteiger.

Schließlich entdeckte ich noch hoch oben am Kramersattel eine Gruppe Gämsen, Richtung Reißgang eine Herde Schafe und weit entfernt hörte ich ein „Mankei“ (Murmeltier) pfeifen. Ein schönes Gefühl, ganz alleine dazusitzen und die Natur zu beobachten. Man sollte das viel öfter machen.

Gut gestärkt ging ich weiter und nach rund einer halben Stunde, baute sich die Sulzenschneid vor mir auf. Ein steiler Weg, in Serpentinen verlaufend, führte zu meinem Ziel hinauf und ich versuchte ganz langsam, stetigen Schrittes, die Steigung zu überwinden. Nach einer halben Stunde Gehzeit, hatte ich es geschafft und das Bergaufgehen fiel mir leichter, als ich gedacht hatte. Oben angekommen, genoss ich das herrliche Panorama, den Blick auf Torstein, Tor und Dachstein. Ich überblickte nochmals den Weg, den ich ab der Hofalm gegangen war. Es ist schon erstaunlich, welche Strecken man zu Fuß in zwei Stunden Gehzeit zurücklegen kann.

Von nun an ging es nur mehr bergab, hinunter zum Sulzenhals. Ich schaute noch schnell beim „Schnittla-Moos“ vorbei, auf dem wilder Schnittlauch wächst. Dieser ist extrem würzig, duftet sehr intensiv und schmeckt besonders gut. Ich pflückte etwas davon und ging dann weiter zur Sulzenalm.

Auf der Sulzenalm begrüßte mich Katharina, die junge Sennerin, ganz herzlich. Ich gönnte mir ein gutes Mittagessen, Bauerntoast mit Hollersaft und als Nachtisch einen herrlichen Bauernkrapfen mit Kaffee – einfach köstlich.

Nach dem herrlichen Essen und den netten Gesprächen auf der Sulzenalm nahm ich meinen letzten Abschnitt hinunter zur Hofalm in Angriff. Nach rund einer ¾ Stunde Gehzeit kam ich am Almsee an. Ich setze mich auf eine Bank und ließ diesen wunderschönen Wandertag nochmals Revue passieren.

Wandern ist nicht nur gesund. So ein Tag in der Natur verleiht einem auch enorm viel Kraft und Energie. Ich freue mich schon auf meine nächste Tour im wunderschönen Wandergebiet rund um Filzmoos.

bischofsmütze
laerchenstein
kaserboden

Bewertung und Kommentare

Artikelbewertung ist 4.3 aus 6 Bewertungen. Wie gefällt Ihnen der Artikel?
Zur Übersicht
PROSPEKTANFRAGE & NEWSLETTERANMELDUNG
Anrede*
  • Familie1
  • Herr2
  • Frau3
  • Firma4
 
 
Pflichtfelder bitte ausfüllen

Bitte senden Sie mir/uns Prospekte für

Sommer Winter Sommer & Winter

Ich interessiere mich für folgende Themen

Skifahren Advent
Langlaufen Heißluftballon
Wandern
Familienurlaub

Newsletter abonnieren

Ich möchte mich für den Filzmoos Newsletter anmelden.
Urlaub in Österreich Salzburgerland Salzburger Sportwelt Wanderdörfer Österreich Ski amadé
Webseite Tourismusverband Filzmoos Webseite Tourismusverband Filzmoos