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Wandern im Winterwunderland Filzmoos

Es ist ein klirrend kalter Wintertag. Die Sonne strahlt vom tiefblauen Himmel und keine Wolke ist zu sehen, nur meterhohe Schneewände, soweit das Auge reicht.

Ich beschließe, dass dies ein idealer Tag für eine kleine Winterwanderung ist und marschiere warm eingepackt los. Die Winterwanderung von der Schwaigalm zur Kleinbergalm (natürlich auch in umgekehrter Richtung möglich) ist mein Ziel. Aufgrund der Tatsache, dass der Nachmittag bereits fortgeschritten ist und ich noch Sonne tanken möchte, nehme ich den Sessellift als Aufstiegshilfe hoch zur Schwaigalm. Während der Liftfahrt sauge ich das herrliche Panorama ringsherum in mir auf. In der Ferne erkenne ich das Tennengebirge und den Hochkönig. Schnell ist die Fahrt auch schon zu Ende und ich steige aus. Direkt an der Bergstation des Sesselliftes befindet sich die Schwaigalm, eine kleine, urige Hütte, auf 1.358 m Seehöhe gelegen, Sommer wie Winter liebevoll und mit viel Engagement von Familie Hölzl bewirtschaftet. Einkehren und stärken lohnt sich.

Der Winterwanderweg beginnt hinter der Bergstation des Liftes. Den Hinweisschildern entnehme ich, dass ich bis zur Kleinbergalm eine knappe Stunde unterwegs sein werde. Das passt als kleine Nachmittagstour genau. Der Weg ist breit und gut präpariert und da der Schnee fest ist, sinkt man beim Gehen kaum ein. Ich genieße den einzigartigen Blick auf Neuberg, ein Seitental von Filzmoos und auf den Gosaukamm mit seiner mächtigsten Erhebung - der unverwechselbaren Bischofsmütze (2.458 m). Während der gesamten Strecke habe ich sie immer wieder im Blick und jedes Mal aufs Neue beeindruckt mich ihr majestätischer Anblick. Keine Frage, dieser Berg strahlt eine spezielle Energie aus. Daher ist es auch kein Wunder, dass die Bischofsmütze der markanteste der 17 Kraftplätze in Filzmoos ist.

Wer Ruhe sucht und die Natur abseits von Lärm und Trubel genießen möchte, der fühlt sich auf diesem Weg ganz besonders wohl. Ich sehe zwar anhand der Spuren im Schnee, dass ich nicht die erste bin, die heute hier entlang spaziert, doch ich treffe keine Menschenseele. So lasse ich meine Seele baumeln und merke, wie mein Kopf frei wird. Ich erfreue mich an den in der Sonne glitzernden Schneekristallen und staune mehrmals über die ungeheure Schneemenge, die an den Bäumen links und rechts des Weges lastet. Die Wipfel der Bäume werden von der Sonne beschienen und sind daher teilweise schon schneefrei, aber der Rest ist im Schatten und der Schnee haftet fest an Ästen und Stamm. Eine derart unberührte Winterlandschaft sieht man selten. Während ich gedankenverloren dahinstapfe, läuft mir ein Eichhörnchen vor die Füße, sieht mich keck an und ist dann genauso schnell, wie es gekommen ist, wieder im Wald verschwunden.

Dann komme ich an einem weiteren Kraftplatz - der „Schwarzen Lacke“ - vorbei. Sie ist vollkommen zugeschneit, meterhoch liegt der Schnee und wer nicht weiß, dass sich hier ein kleiner Moorsee befindet, würde an dieser Stelle auch keinen vermuten. Keine einzige Spur führt zum See hin, unberührt liegt er inmitten dieser beinahe unwirklichen Winteridylle.

Ich lasse die Schwarze Lacke zu meiner Rechten liegen und folge weiter dem präparierten Weg, der nun leicht ansteigt. Bald gelange ich in die Nähe der Schipiste und ich vernehme in der Ferne bereits einzelne Geräusche. Immer deutlicher höre ich auch Stimmen, sodass ich weiß, dass ich gleich mein Ziel erreicht habe. Ich gehe um die letzte Kurve und sehe sie auch schon vor mir – die Kleinbergalm auf 1.380 m. Familie Vierthaler, die die Hütte besitzt, betreibt zudem eine Rodelbahn, die gleich bei der Hütte beginnt und bietet auch Leihrodeln an. Nach einem Abstecher in der Hütte beschließe ich kurzerhand, meinen gemütlichen und ruhigen Nachmittag etwas rasanter mit einer Rodelpartie ausklingen zu lassen. Gesagt, getan. Ich leihe mir eine Rodel aus und dann kann es auch schon losgehen. Die Rodelbahn Kleinberg ist ca. 2,5 km lang und ich sause flugs Richtung Tal. Nach kurzer Zeit bin ich am Ziel angelangt. „Schade eigentlich, dass es so schnell ging!“, geht mir durch den Kopf.

Ich stelle meinen Schlitten beim Haus Kleinberg ab und spaziere den letzten Kilometer talwärts. Dabei überlege ich bereits, wohin mich meine nächste Winterwanderung im Winterwunderland Filzmoos führen könnte…


Tipps und Infos:

Rundweg Filzmoos – Übermoos – Schwaigalm – Kleinbergalm – Filzmoos
Gehzeit: ca. 3,5 Stunden
Höhenmeter: ca. 330 hm
Einkehr: Schwaigalm – www.schwaigalm.at, Kleinbergalm: www.kleinbergalm.at
Wenn man mit dem Mooslehenlift hoch zur Schwaigalm und mit dem Großberg-Sessellift wieder runter fährt, reduziert sich die Gehzeit um ca. 2 Stunden.
Die Tour ist für alle Alters- und Nutzergruppen geeignet. Sie spricht besonders Naturliebhaber und Hobbyfotografen an. Rutschfestes Schuhwerk sowie eine gute Grundkondition sind Voraussetzungen, um diese Tour in Angriff nehmen zu können.
Nähere Auskünfte erhalten Sie beim Tourismusverband Filzmoos, Tel. +43 (0) 6453 8235, www.filzmoos.at

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